~Reiten mit Titania~
Lovaglás Titaniával
 


Klingel-Lied

Wird mir die Welt zu bitter,
Die Menschen zu fatal,
So schwing´ ich mich aufs Flügelross
Und mach´ mich von der Erde los;
Ich flieh´ der bösen Zwitter
Und Canaillen all´.

Ich lass sie wütig kläffen
Und giftig nach mir spei´n;
Ich wieg´ mich oben hoch im Blau,
Kaum, dass ich noch die Erde schau,
Die Luft ist hier zu rein.

Ich aber web´ euch Kappen
Und näh´auch Schellen dran;
Als Narren geht ihr dann herum,
Man schaut sich lachend nach euch um;
Und seid ihr längst begraben,
Sie klingeln selbst noch dran.

(Winterlieder: Ischl, August 1887)
 


Csingilingi-Dal

 Ha undorít az élet
- S az embernem kivált -
Szárnyas lovamra pattanok,
Elrúgom ezt a földgolyót
S csatornatöltelélek
Acsarkodó hadát.

Zagyválhat lent e Bábel,
Okádva rám dühét!
A kek magasban szállok én,
Nagymessze túl a Föld körén,
Hol nyálcsepp nem talál el:
Szüttiszta fönt a lég!

Innét üres fejekre
Csörgö-sipkát vetek:
Urak, bolondmód járjatok,
Holdig kacagják nyájtok,

Még csilingeljetek!

(Winterlieder: Ischl, Augusztus 1887)
 



 


Diese drei Fotos zeigen Elisabeth in ihrer Reitkleidung.
 Darunter drei Fotos im Damensattel zu Pferd
 

 

Für einige scheint es geradezu lächerlich klingen, aber Elisabeth zählte einst zu den
 besten Reiterin ihrer Zeit. Sie wollte durch ihre sportlichen Aktivitäten, zu denen Fechten,
 Wandern und eben der Reitsport zählten zeigen, das sie nicht bloß eine Kaiserin ist, die im
 Palast sitzt und sich vom Volk ernährt (so wie es vielleicht die unwissenden Kritiker glauben),
 nein Elisabeth konnte auch durch andere Dinge beweisen, das sie mehr als das ist.

Schon als Kind war sie eine totale Pferdeliebhaberin und im Laufe ihrer Reitkarriere
 entwickelte sie eine so starke Reitkondition das selbst ihre Mitstreiter, wie Bay Middelton
 nicht schlecht staunten, wie gut sie sich zu Pferd macht. Elisabeth nahm Unterricht
 bei den berühmten Stallmeistern der spanischen Hofreitschule in Wien und lernte selbst
 die schwierigsten Übungen im Schlaf. Wer sich einmal die Vorführungen in der Wiener Hofreitschule angeschaut hat, weiß wie schwer die verschieden Figuren und Quadrillen zu bewältigen sind.

Doch Elisabeth war selbst das nicht zu anspruchsvoll und nahm nach vielen ausgedehnten
 Ausritten in der Gödöllöer Landschaft, die ihr dann auch irgendwann nicht mehr zu schwierig war,
 an den berühmten Parforcejagden in England teil. Diese Jagden verfolgte sie meist auch
 noch im Damensattel, was für heutige Reiter/innen wohl kaum vorstellbar ist.
 Allerdings würden wir Elisabeth natürlich nicht anderes kennen, wenn sie auch schon
 zu ihren Zeiten in Hosen und wie ein Mann auf einem Pferd saß,
 was für eine Frau damals als sehr unschicklich galt.

 

Elisabeth mal in Farbe und in schwarz weiß
(Vielen lieben Dank an Stu. für dieses colorierte Meisterwerk)

 

An die Gaffer

Ich wollt´, die Leute liessen mich
In Ruh´ und ungeschoren,
Ich bin ja doch nur sicherlich
Ein Mensch, wie sie geboren.

Es tritt die Galle mir fast aus,
Wenn sie mich so fixieren;
Ich kröch´ gern in ein Schneckenhaus
Und könnt´ vor Wut krepieren.

Gewahr´ ich gar ein Opernglas
Tückisch auf mich gerichtet,
Am liebsten sähe ich gleich das,
Samt der Person vernichtet.

(Winterlieder: Cromer, Norfolk 1887)
 


A Bámészkodókhoz

Ó, bár elfogyna már a sok
Bámészodó köröttem!
Hisz annyit bízvást mondhatok:
Csak embernek születtem.

Epém kavarja föl, mikor
Gusztálni kezd a jó nép,
Bensőmben ettől csak dőh forr:
Egy csigah
ázba bújnék!

Színházban azt, ki nézni mer
Kis látcsövén, szemezve,
Megfojtanám helyben, mivel
Szerszámát rám szegezte.

Kibírhatallan mindez itt,
Bizony legszívesebben
Fügét mutatnék őnekik,
S arcom helyett a s...

(Winterlieder: Cromer, Norfolk 1887)
 

 

Die folgende Seite gibt noch einige Impressionen aus der oben erwähnten Hofreitschule,
 die einen Besuch auf jeden Fall wert ist.

weiter